Portrait
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Der Anfang

 

Angefangen hat es im Jahre 1962. Ich suchte nach einer Freizeitbeschäftigung mit der ich etwas herstellen konnte. In der engeren Wahl waren: Modellflugzeuge oder Modelleisenbahn. Da Eisenbahnen weniger abstürzen fiel der Entscheid auf Modelleisenbahn. Mein Vater unterstützte diesen Entscheid und so war es nicht sehr überraschend, dass unterm Weihnachtsbaum eine Startpackung von Märklin lag. Nachdem die erste Bausatzlokomotive, eine E41 der DB zusammengebaut und fahrtüchtig war, ging es ans planen der ersten Anlage. Platz fanden wir über dem Treppenaufgang in den Estrich. Auf einem Tisch in der Grösse von ca. 2 x 3 Metern entstand die erste Anlage.

 

Von unserm Balkon aus konnten wir die Strecke St. Gallen - Gossau / Herisau überblicken. So stand als Thema bald der Bahnhof St. Gallen mit der Strecke St. Gallen / Gossau und St. Gallen / Herisau fest. Die Sitterbrücken sollten ein bedeutendes Motiv sein. Mit der Rundum-Linienführung waren im Hauptbahnhof die Ein- und Ausfahrten Ost und West symbolisiert. Höhepunkt dieser Phase war die Ausstrahlung der Anlage in der damaligen Fernsehsendung "Antenne" des Schweizer Fernsehens.

 

Die Entwicklung

 

Kurz nach der Ausstrahlung folgte der erste Umbau. Durch Umstellungen im Estrich konnte der verfügbare Raum vergrössert werden. Auf der einen Seite wurde eine zusätzliche Schlaufe mit einem weiteren Bahnhof angebaut. Kaum war diese Version fertig gestellt, änderte sich die berufliche Situation des Vaters. Dadurch wurde ein grosser Raum frei, der bisher als Holzlager genutzt war. Der Raum wurde ausgebaut und beheizt. Bald fand auch der Umzug statt. Die Anlage wurde wieder mit dem gleichen Sujet und grundsätzlich gleichem Gleisverlauf als Tischanlage erstellt. Ein Trolleybus und die Faller Autos fanden ebenfalls ihren Platz. Der Modellbau entwickelte immer masstäblicheren Modellen und die schufen Probleme. Die engen Radien der Märklin M-Geleise und die starken Steigungen verhinderten ein verlängern der Züge. Auch war die aktive Beschäftigung und der Fahrbetrieb auf der Rundum-Anlage mit nur wenigen Abstellgeleisen nicht sehr anspruchsvoll. Neue Pläne reiften heran.

 

Heute

 Mit den gemachten Erfahrungen setzte ich mir folgende Vorgaben:

 Am meisten Betrieb gibt es auf einem Bahnhof, also sollte das Motiv ein Bahnhof sein. Was lag näher als St. Gallen. Das Ursprungssujet weiterentwickeln, St. Gallen liegt vor der Haustür, und St. Gallen ist zwar von den Geleisen her ein Durchgangsbahnhof, aber viele Züge enden und starten hier (Betrieb wie in einem Kopfbahnhof), das waren die Gründe für den Entscheid. Dank freundlichem Entgegenkommen der SBB erhielt ich die Plankopien des Abschnitts Rosenbergtunnel bis Ahornstrasse.

 Die neue Anlage sollte grosse Radien haben und langen Zügen Platz bieten. Als Ziel setzte ich mir: ein Intercity mit der halben Anzahl Wagen, das heisst: Lokomotive, Gepäckwagen; 2 Erstklasswagen; Speisewagen; 4 Zweitklasswagen.

Verschiedene Bertriebsarten: Punkt - Punkt ; Hundeknochen ; Rumdumbetrieb müssen möglich sein.

 Ebenfalls sollte der Fahrplan mit den ankommenden und abfahrenden Zügen im Hauptbahnhof St. Gallen durchgespielt werden können.

 Grosser Rangierbahnhof; Grosszügige Abstellmöglichkeiten im Schattenbahnhof. Das Resutat sehen sie unter Pläne.

 

 Aktueller Stand

  • Alle Geleise sind nach Plan verlegt.
  • Als Digitalsystem ist ZIMO im Einsatz
    • Basisgerät: MX10 aktuelle Software: 01.27.0200
    • Handregler MX32FU, MX32 Rev.7, Software: 01.27.0200; MX2
    • 7 MX9
    • 5 MX8M
    • 3 MX8S
    • Docoder:  Software MX630 - MX634 37.08
      • MX64     7
      • MX64D  1
      • MX630  1
      • MX631 17
      • MX632  3
      • MX633 14
      • MX634  3
      • Diverse 5
  • Software

 

 

Für den weiteren Ausbau habe ich diese Reihenfolge festgelegt:

  • Einbau von Weichenantrieben im Rangier- und Güterbahnhof
  • Weiterbau der Oberleitung (ev. nur auf den Fahrstrecken)
  • Bau eines Güterschuppens
  • Dekoration

Da nur wenig Zeit für den Bau der Anlage zur Verfügung steht, Familie, Haus und Garten nehmen einen wesentlichen Teil der Freizeit in Anspruch, ist der Zeitpunkt für die Fertigstellung offen.